Schleifscheiben & Schleifpads – Kategoriebild DR.POLISH

Schleifscheiben & Schleifpads

Schleifscheiben 150 mm mit Klettrücken, von P1000 bis P8000. Für den Nassschliff auf Aluminium, Edelstahl und Lack — einzeln oder als Satz, für die Maschine und für die Hand.

Schleifscheiben & Schleifpads

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Hier liegt die Abfolge, mit der eine stumpfe Alufelge wieder spiegelt. P1000 nimmt den Schaden heraus, P8000 macht die Fläche so fein, dass die Politur nur noch wenig zu tun hat. Alle Scheiben haben 150 mm und einen Klettrücken und sitzen damit auf jedem gängigen Exzenter und Rotationspolierer.

Schleifscheiben 150 mm statt 125: warum die Größe hier feststeht

Im Baumarkt dominiert 125 mm, weil die meisten Heimwerker-Exzenter diese Größe haben. In der Fahrzeugaufbereitung ist 150 mm der Standard. Der Grund ist praktisch: Auf großen, gewölbten Flächen wie einem Tank oder einem Felgenbett arbeitet der größere Teller ruhiger und hinterlässt weniger Ansätze. Bei 125 mm setzt du häufiger neu an, und jeder Ansatz ist eine mögliche Stufe im Schliffbild.

Bei DR.POLISH sind deshalb alle Schleifscheiben 150mm, vom P1000 bis zum P8000. Wer bisher in 125 mm gearbeitet hat, rüstet dafür nur den Stützteller an der Maschine auf dieselbe Größe um, und ab da passt die ganze Reihe zusammen.

Alle Scheiben sind ungelocht Beim Nassschliff übernimmt das Wasser die Arbeit der Absaugung: Es nimmt den Abtrag mit, und die Scheibe setzt sich gar nicht erst zu. Das Lochbild spielt deshalb keine Rolle.

Von P1000 bis P8000: die Abfolge, die sonst niemand erklärt

Körnungstabellen im Netz hören meistens bei P600 auf. Genau dort fängt unsere Arbeit erst an. Die Stufen bauen aufeinander auf, und keine lässt sich überspringen: Jede Körnung darf nur die Kratzer der vorherigen entfernen, sonst arbeitest du dich fest.

P1000 trägt ab, was tatsächlich weg muss — Salzfraß, Steinschlag, tiefe Defekte. P2000 nimmt die Spuren von P1000. P3000 bringt das Schliffbild in den Bereich, in dem man von Finish reden kann. P5000 verfeinert weiter, P8000 macht die Fläche so gleichmäßig, dass Wolken und Streifen verschwinden. Danach ist die Politur ein kurzer Vorgang statt einer Stunde Nacharbeit. Dazu gehört anschließend eine Politur für blankes Metall.

Schleif- und Polierscheiben: ab P3000 ist es beides

Der Doppelname auf den Sets hat einen Grund: Eine P1000 trägt sichtbar Material ab, eine P8000 nimmt kaum noch etwas weg. Sie richtet die Fläche nur noch so gleichmäßig aus, dass das Licht wieder gerade zurückkommt. Genau das ist Polieren.

Wer Polierscheiben für Metall sucht, meint deshalb meistens die feinen Stufen. Bei Edelstahl-Polierscheiben gilt das fast immer: Ein Krümmer oder eine Zierleiste ist selten angefressen, nur stumpf, und der Einstieg bei P3000 reicht, bevor die Politur für blanken Edelstahl übernimmt.

Trizact: 3M-Schleifscheiben mit Pyramidenstruktur statt Streukorn

Bei normalem Schleifpapier sitzt das Korn zufällig verteilt. Es nutzt sich ungleichmäßig ab, einzelne Körner brechen aus und ziehen tiefere Kratzer als der Rest. Daher die Wolken, die man erst unter der Lampe sieht.

Die Trizact-Scheiben in P3000, P5000 und P8000 sind anders aufgebaut: mikroskopisch kleine Pyramiden in exakter Anordnung, mit mehreren Kornschichten übereinander. Sie tragen sich gleichmäßig ab und legen dabei ständig gleich feines Korn frei. Das Schliffbild bleibt über die ganze Fläche konstant, und genau das spart hinterher Polierzeit. Voraussetzung ist Wasser: Trocken setzt sich die Pyramidenstruktur zu und hinterlässt auf Aluminium Hitzespuren.

Schleifscheiben klett: was unter die Scheibe gehört

Der Klettrücken allein nützt nichts, wenn der Untergrund nicht passt. Für die Maschine brauchst du einen Stützteller in 150 mm mit M14-Gewinde, dem europäischen Standard bei Rotationspolierern. Ein Teller mit Zentrierstift nimmt die Scheibe exakt mittig auf. Wer nach Augenmaß aufklettet, hat fast immer einen Millimeter Versatz, und bei Arbeitsdrehzahl wird daraus eine Unwucht, die man im Polierbild und in den Handgelenken merkt.

Für enge Stellen am Felgenstern ist die Hand präziser als jede Maschine. Dafür gibt es ein Schleifpad für die Hand in derselben Größe, sodass dieselben Scheiben auf beiden Wegen sitzen. Die Stützteller und Handhalter dafür haben dieselbe Größe.

Aluminium ist nicht Lack

Die verbreiteten Körnungstabellen sind für Holz und Farbe geschrieben. Blankes Aluminium verhält sich anders: Es ist weich, es schmiert bei zu viel Druck, und verätzte Stellen fressen deutlich mehr Korn als eine nur stumpfe Fläche. Deshalb lässt sich auch nicht seriös sagen, wie viele Felgen ein Satz schafft — der Ausgangszustand entscheidet das, nicht die Scheibe.

Drei Dinge gelten trotzdem immer. Erstens: nass arbeiten, Fläche und Scheibe gründlich benetzen, nie trocken laufen lassen. Zweitens: zwischen den Stufen die Fläche abspülen. Sonst verschleppst du grobes Korn in den feinen Gang und ziehst dir Kratzer, die du gerade erst weggeschliffen hast. Drittens: Druck reduzieren, je feiner die Körnung wird.

Einzeln, als Schleifpapier 150 mm im Dreiersatz oder als Neunerset

Die einzelnen Scheiben sind zum Nachkaufen gedacht, wenn eine Stufe schneller leer ist als die anderen. Bei stark verätzten Flächen ist das meistens P1000. Die Dreier-Sätze je Körnung und das Neuner-Set aus P3000, P5000 und P8000 sind für alle gedacht, die einen ganzen Fuhrpark durchziehen und nicht zwischendurch nachbestellen wollen. Wer gleich mehrere Stufen auf einmal braucht, fährt mit einem fertig geschnürten Paket günstiger.

Häufige Fragen zu Schleifscheiben & Schleifpads

Welche Körnung entfernt Kratzer im Autolack?

Für Kratzer im Klarlack liegt der übliche Bereich bei P3000 bis P5000, danach wird poliert. Schau vorher, wie tief der Kratzer sitzt. Wenn der Fingernagel einhakt, reicht Schleifen meistens nicht mehr, und dann ist die Frage keine Körnungsfrage, sondern eine für den Lackierer.

Was bedeutet die Zahl bei P1000 oder P3000?

Sie steht für die Feinheit des Korns und leitet sich von der Maschenzahl eines Prüfsiebs je Zoll ab. Je größer die Zahl, desto feiner das Korn. Alles über P1200 gilt als ultrafein und dient nicht mehr dem Abtragen, sondern dem Vorbereiten einer Politur.

Kann ich eine Stufe überspringen?

Nur wenn du mehr Arbeit willst. Jede Körnung entfernt die Kratzer der vorherigen. Springst du von P1000 direkt auf P5000, arbeitet die feine Scheibe sehr lange an Spuren, für die sie nicht gemacht ist. Und meistens siehst du die Reste später unter der Lampe trotzdem.

Nass oder trocken schleifen?

Bei diesen Scheiben immer nass. Die Schaumstoffscheiben in P1000 und P2000 sind laserperforiert und leiten Wasser samt Abtrag ab, die feinen Stufen sind ausdrücklich für den Feuchteinsatz gemacht. Trocken setzen sich beide zu, die Standzeit bricht ein, und auf Aluminium kommen Hitzespuren dazu.

Passen die Scheiben auf meine Maschine?

Die Klettwirkung ist bei 150 mm praktisch universell, die Frage ist der Stützteller. Rotationspolierer in Europa haben M14, damit passt ein 150-mm-Teller direkt. Bei Exzenterschleifern kommt es auf Hub und Tellergröße an: Für den Feinschliff ist ein Feinhub-Gerät mit etwa 2,5 mm Hub die richtige Wahl.

Sind das Scheiben für den Winkelschleifer?

Diese Scheiben sind für Exzenter- und Rotationsmaschinen gemacht: Klettrücken, 150 mm, Feinschliff auf Metall und Lack. Am Winkelschleifer arbeitet man mit Trenn- und Fächerscheiben, also mit Werkzeugen für den groben Abtrag. Das ist eine andere Aufgabe und ein anderes Sortiment.

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